{"id":236999,"date":"2022-07-25T07:55:25","date_gmt":"2022-07-25T05:55:25","guid":{"rendered":"https:\/\/devowl.io\/?p=236999"},"modified":"2025-05-02T11:02:38","modified_gmt":"2025-05-02T09:02:38","slug":"warning-google-services-violation","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/devowl.io\/de\/datenschutz\/abmahnung-datenschutzverstos-google-services\/","title":{"rendered":"Abmahnung und Schadensersatzforderung wegen Einsatz von Google-Services"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Website-Betreiber erhalten aktuell Abmahnung und Schreiben mit Schadenersatzforderungen, wenn sie Google-Services wie Google Fonts (ohne Einwilligung) auf ihrer Website einsetzen. In diesen werden sofortige Zahlungen genauso wie die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserkl\u00e4rung von den Website-Betreibern verlangt.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Du hast auch ein solches Schreiben erhalten? Dann erst mal tief durchatmen, einen Schritt zur\u00fccktreten und genau \u00fcberlegen, was du tust. <strong>In Panik zu geraten, sofort zu zahlen und direkt eine Unterlassungserkl\u00e4rungen abzugeben, ist in der Regel <span style=\"text-decoration: underline\">keine gute Idee!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>In folgendem Artikel erl\u00e4utern wir dir ausf\u00fchrlich, warum gerade jetzt Abmahnungen zu Google Fonts und Co. im Umlauf sind, zeigen dir anhand uns vorliegenden Schreiben, was genau gefordert wird, ob die Abmahnungen \u00fcberhaupt berechtigt sind und geben dir Tipps, wie du mit deinem Fall umgehen solltest.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-iconbox us_custom_8551abba iconpos_left style_outlined color_primary align_left no_title\"><div class=\"w-iconbox-icon\" style=\"font-size:18px;\"><i class=\"fas fa-info\"><\/i><\/div><div class=\"w-iconbox-meta\"><div class=\"w-iconbox-text\"><p>Wir m\u00fcssen darauf hinweisen, dass die folgenden Aussagen keine Rechtsberatung darstellen. Wir k\u00f6nnen dir daher nur Einsch\u00e4tzungen aus unserer intensiven Erfahrung mit den EU-Rechtsvorschriften in der Praxis und eine technische Einsch\u00e4tzung der Situation geben.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n<\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h2>Warum wird die Verwendung von Google-Services auf Websites abgemahnt?<\/h2>\n<p class=\"translation-block\">M\u00f6chtest du Google-Services wie Google Fonts, Google Analytics, Google Tag Manager, Google Ads, Google reCAPTCHA und viele weitere auf deiner Website verwenden, so ben\u00f6tigst du hierf\u00fcr in aller Regel eine Einwilligung deiner Website-Besucher. Eine solche Einwilligung kannst du \u00fcber Consent Management L\u00f6sungen (auch als Cookie Banner bekannt) wie <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/wordpress-real-cookie-banner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Real Cookie Banner<\/a> einholen.<\/p>\n<p>Google Services d\u00fcrfen aus gleich drei Gr\u00fcnden in der EU nicht einfach so eingebunden werden:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li class=\"translation-block\"><strong>Verarbeitung personenbezogener Daten:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-6-dsgvo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Art. 6 DSGVO<\/a> schreibt vor, dass du eine Rechtsgrundlage zur Verarbeitung personenbezogener Daten ben\u00f6tigst. Als <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/datenschutz\/personenbezogene-daten-dsgvo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">personenbezogenes Datum gilt in der Regel auch die IP-Adresse<\/a> deines Website-Besuchers. Sie muss zwangsl\u00e4ufig bei der Anfrage an einen Server, z.B. zum Herunterladen der Schriftarten von Google Fonts, \u00fcbertragen werden. In den allermeisten F\u00e4llen kommt als Rechtsgrundlage nur eine informierte Einwilligung infrage. Website-Betreiber argumentieren gerne, dass sie ein berechtigtes Interesse daran h\u00e4tten, z.B. Google Fonts in ihre Website einzubinden, was <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=3O17493\/20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerichte jedoch verneint haben<\/a>. Da du als Website-Betreiber die Verarbeitung der personenbezogenen Daten durch Google ausl\u00f6st, wenn du z.B. Google Fonts in deine Website einbindest, musst du dich um die Einwilligung k\u00fcmmern.<\/li>\n<li class=\"translation-block\"><strong>Datentransfer in unsichere Drittstaaten:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-46-dsgvo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Art. 46 DSGVO<\/a> schreibt vor, dass personenbezogene Daten nur in Drittl\u00e4nder \u2013 in denen die DSGVO nicht gilt \u2013 \u00fcbermittelt werden d\u00fcrfen, wenn in unserem Fall Google geeignete Garantien zum Datenschutz geben kann und deinen Website-Besuchern durchsetzbare Rechte und wirksame Rechtsbehelfe zur Verf\u00fcgung stehen. Die Google Muttergesellschaft ist ein US-Unternehmen und Daten deiner Website-Besucher werden von Google auch in den USA verarbeitet. Gleichzeitig hat das EuGH in der <a href=\"https:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=228677&amp;pageIndex=0&amp;doclang=de&amp;mode=lst&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;cid=2974389\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rechtssache C-311\/18 (Schrems II)<\/a> festgestellt, dass diese Voraussetzungen in den USA f\u00fcr EU-B\u00fcrger nicht gegeben sind. Das hat zur Folge, dass Daten\u00fcbertragungen in die USA erst mal prinzipiell verboten sind! Website-Betreiber versuchen sich damit zu helfen, dass sie spezielle Einwilligungen ihrer Website-Besucher nach <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-49-dsgvo\/\">Art. 49 abs. 1 lit. a DSGVO<\/a> einholen, indem sie die Besucher \u00fcber die Gefahren durch die Daten\u00fcbertragung aufkl\u00e4ren. Ob diese Einwilligungen rechtswirksam sind, kommt auf den konkreten Einsatz des Services an und ist nicht pauschal zu beantworten. Allgemein gilt aber: Wenn du Services aus den USA wie von Google einsetzen m\u00f6chtest, solltest du immer diese spezielle Einwilligung einholen. Damit zeigst du zumindest deinen Willen, alles richtigzumachen.<\/li>\n<li class=\"translation-block\"><strong>Cookies:<\/strong> Die <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/go\/eu-richtlinie-2009-136-ec\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ePrivacy-Richtlinie <\/a> schreibt vor, dass technisch nicht essenzielle Cookies und Cookie-\u00e4hnliche Informationen nur nach der vorherigen Einwilligung des Website-Besuchers gelesen\/geschrieben werden d\u00fcrfen (siehe in <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=celex32009L0136\" target=\"_blank\">Richtlinie 2009\/136\/EG Erw\u00e4gungsgrund 66<\/a> und in <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/ttdsg\/25-ttdsg\/\" target=\"_blank\">\u00a7 25 TDDDG (fr\u00fcher TTDSG)<\/a>). Viele Google-Services, wie Google Analytics, arbeiten mit Cookies, um unter anderem deine Website-Besucher bestm\u00f6glich zu tracken. Daher kommst du nicht drumherum, eine Einwilligung f\u00fcr die meisten Google Services einzuholen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"translation-block\"><strong>Fassen wir zusammen:<\/strong> Du ben\u00f6tigst eine Einwilligung f\u00fcr die Verarbeitung personenbezogener Daten, den US-Datentransfer und meistens auch f\u00fcr Cookies, wenn du Google-Services auf deiner Website einsetzen m\u00f6chtest. Au\u00dferdem muss die Einwilligung einigen rechtlichen Anforderungen erf\u00fcllen, was erfahrungsgem\u00e4\u00df nicht jedes (kostenloses) Cookie Banner erf\u00fcllt. Du solltest bei der Auswahl des passenden Tools also aufpassen!<\/p>\n<h3>Urteil LG M\u00fcnchen (AZ 3 O 17493\/20) ermuntert zum Abmahnen<\/h3>\n<p>Du setzt Google-Services ohne oder mit unzureichender Einwilligung auf deiner Website ein? Dann besteht hier auf jeden Fall Handlungsbedarf! Aber vielleicht hast du schon einige Jahre diesen Versto\u00df auf deiner Website und wunderst dich, warum du gerade jetzt eine Abmahnung oder einen Brief mit Schadenersatzforderungen erhalten hast.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Das LG M\u00fcnchen hat in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=LGMnchenI&amp;Datum=20.01.2022&amp;Aktenzeichen=3O17493\/20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AZ 3 O 17493\/20<\/a> im Januar 2022 geurteilt, dass der Einsatz von Google Fonts nur mit der Einwilligung des Website-Besuchers zul\u00e4ssig sei. Das Pikante an der Entscheidung ist, dass dem Kl\u00e4ger <strong>100 \u20ac Schadenersatz f\u00fcr die \u00dcbermittlung seiner IP-Adresse an Google Fonts<\/strong> zugesprochen wurde.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Die Rechtslage ist laut dem <a href=\"https:\/\/mailchi.mp\/drschwenke\/keine-angst-vor-us-datentransfers-ohne-privacy-shield-muster-ratschlge-und-checkliste-fr-standardvertragsklauseln-as7dd1f9bq-4761130\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Newsletter von RA Dr. Schwenke<\/a> jedoch weniger klar, als die Berichterstattung \u00fcber das Urteil suggeriert. Es sei unklar, ob ein Schmerzensgeld von 100 \u20ac nicht zu hoch sei (vergleiche aus Ausf\u00fchrungen von <a href=\"https:\/\/datenschutzbeauftragter-hamburg.de\/2020\/09\/schadensersatz-nach-der-dsgvo-wieviel-darfs-denn-sein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mau\u00df Datenschutz<\/a> zur Bemessung von Schadenersatzforderungen nach DSGVO). Au\u00dferdem wurde in dem Urteil nicht gekl\u00e4rt, ob das sehr geringe Risiko von Geheimdienstaktivit\u00e4ten durch die \u00dcbertragung der IP-Adresse in Folge des Aufrufs einer gew\u00f6hnlichen Website ber\u00fccksichtigt wurde. Das m\u00fcssten h\u00f6here Instanzen wie das OLG oder der BGH kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen animiert das Urteil aktuell Menschen, Abmahnungen und Briefe mit Schadenersatzforderungen an Website-Betreiber zu versenden, wenn diese Google Fonts oder andere Google-Services auf ihrer Website (ohne Einwilligung) einsetzen.<\/p>\n<h2>Wer verschickt die Abmahnungen und was wird gefordert?<\/h2>\n<p>Eine Abmahnung zu erhalten, ist zun\u00e4chst nicht positiv. Jedoch ist eine Abmahnung ein tolles deutsches Rechtskonstrukt, denn sie erm\u00f6glicht es eine kosteng\u00fcnstige au\u00dfergerichtliche Einigung zu erzielen, anstatt gleich in ein teures Klageverfahren vor Gericht einzusteigen. Typischerweise werden Abmahnungen im Wettbewerbsrecht versendet. Zum Beispiel mahnt Online-Shop A den Online-Shop B ab, da sich B einen unfairen und unrechtm\u00e4\u00dfigen Vorteil herausgenommen hat. Ziel ist es also, au\u00dfergerichtlich eine L\u00f6sung zu finden, damit beide Online-Shops die gleichen Chancen haben, Kunden zu gewinnen.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Bei den Abmahnungen von Google-Services auf Websites ist das anders. Wir haben von Real Cookie Banner Nutzern bislang ausschlie\u00dflich Abmahnungen oder Schreiben mit Schadenersatzforderungen von <strong>Privatpersonen<\/strong> gesehen. Diese agieren bislang in eigenem Namen und ohne Rechtsanwalt. Besonders aktiv scheinen <a href=\"http:\/\/ioannidis.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nikolaos Ioannidis (Ort unbekannt)<\/a> und <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220722100221\/https:\/\/www.loris-bachert.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Loris Bachert (aus Heidelberg mit Absender-Postfach in Mosbach)<\/a> zu sein.<\/p>\n<p>Die Schreiben, welche unsere Kunden erhalten haben, wurden bislang immer per E-Mail versendet. In den Schreiben werden unterschiedliche Forderungen aufgestellt, die sich in folgende Kategorien einteilen lassen:<\/p>\n<ol>\n<li class=\"translation-block\"><strong>Schadenersatz:<\/strong> Der Website-Betreiber wird dazu aufgefordert, z.B. Google Fonts von seiner Website zu entfernen und f\u00fcr den bereits begangenen Datenschutzversto\u00df einen Schadenersatz von z.B. 100 \u20ac auf das Bankkonto des Absenders der E-Mail zu \u00fcberweisen.<\/li>\n<li class=\"translation-block\"><strong>Strafbewehrte Unterlassungserkl\u00e4rungen:<\/strong> Der Website-Betreiber wird dazu aufgefordert, z.B. Google Fonts von seiner Website zu entfernen und gegen\u00fcber des Absenders der E-Mail per Post eine Unterlassungserkl\u00e4rungen abzugeben, in dem er zusichert, nie mehr Datenschutzverst\u00f6\u00dfe mit Google-Services auf seiner Website zu begehen. Falls er gegen diese Auflage versto\u00dfen sollte, verpflichtet er sich pro Datenschutzversto\u00df z.B. 3.000 \u20ac Strafe an den Absender der E-Mail zu bezahlen.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"translation-block\">Solltest du als Abgemahnter der Forderung innerhalb der gesetzten Frist nicht nachkommen, so <strong>k\u00f6nnte<\/strong> der Abmahner Klage gegen dich erheben. Zu beachten gilt hierbei, dass sich der Kl\u00e4ger (wie auch der Angeklagte) einem hohen Prozesskostenrisiko aussetzt. Betrachtet man, dass die Abmahner Privatpersonen (ohne Rechtsanwalt) sind, solche E-Mails offensichtlich an einer Vielzahl an Website-Betreiber versenden und die Rechtslage nicht h\u00f6chstrichterlich gekl\u00e4rt ist, w\u00fcrden sie sich selbst einem hohen finanziellen Risiko aussetzen. Daher glauben wir, dass in vielen F\u00e4llen <strong>keine Klage erhoben wird<\/strong>, wenn man den Forderungen der Abmahner nicht nachkommt.<\/p>\n<p>Die Abmahner k\u00f6nnten, anstatt Klage zu erheben, den Datenschutzversto\u00df auch bei der f\u00fcr dich zust\u00e4ndigen Datenschutzbeh\u00f6rde melden. Dabei h\u00e4tten sie kein Prozesskostenrisiko, k\u00f6nnten aber auch keinen finanziellen Vorteil erlangen. Jedoch ist auch hier unserer Erfahrung nach nicht viel zu bef\u00fcrchten. Die Beh\u00f6rden haben als Prim\u00e4rziel, den Datenschutzversto\u00df abzustellen. Dazu wirst du in der Regel per Post aufgefordert. Meist wird nur dann ein Bu\u00dfgeld verh\u00e4ngt, wenn du der Aufforderung nicht fristgerecht nachkommst. F\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis der Ziele von Datenschutzbeh\u00f6rden k\u00f6nnen wir dir <a href=\"https:\/\/rechtsbelehrung.com\/102-ttdsg-cookies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folge 102 des Podcasts \"<\/a><a href=\"https:\/\/rechtsbelehrung.com\/102-ttdsg-cookies\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rechtsbelehrug\"<\/a> von RA Dr. Schwenke ans Herz legen!<\/p>\n<h2>Ist die Abmahnungen berechtigt?<\/h2>\n<p class=\"translation-block\">Du bist mit in einer Abmahnung mit der Behauptung konfrontiert, einen Datenschutzversto\u00df begangen zu haben. Egal, ob du bereits eine Consent Management Tool wie <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/wordpress-real-cookie-banner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Real Cookie Banner<\/a> verwendest oder nicht, solltest du jetzt \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Behauptung bei dir zutreffend ist. Denn der Abmahner hat - in den uns vorliegenden F\u00e4llen - vorwiegend ein finanzielles Interesse, diese Behauptung aufzustellen.<\/p>\n<h3>Besteht auf den abgemahnten Websites \u00fcberhaupt ein Datenschutzversto\u00df?<\/h3>\n<p class=\"translation-block\">Zun\u00e4chst solltest du technisch pr\u00fcfen, ob z.B. Google Fonts \u00fcberhaupt <strong>vor<\/strong> einer Einwilligung auf deiner Website eingebunden wird. In unserem Artikel <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/wissensdatenbank\/real-cookie-banner-alle-services-finden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\"Wie finde ich alle Services (Cookies) auf meiner Website?\"<\/a> wird dir Schritt-f\u00fcr-Schritt erkl\u00e4rt, wie du pr\u00fcfst, ob Einbettungen aus externen Quellen (im Beispiel Google Fonts Server) auf deiner Website stattfinden. Diese Pr\u00fcfung sollt ausreichend sein und Cookies m\u00fcssen nicht gepr\u00fcft werden, wenn der Abmahner seiner Forderung auf die \u00dcbertragung der IP-Adresse abstellt und nicht auf das Setzen von Cookies.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">\ud83d\udca1 <strong>Gut zu Wissen:<\/strong> Abgemahnte Nutzer von <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/wordpress-real-cookie-banner\/\">Real Cookie Banner PRO<\/a> k\u00f6nnen gerne ein <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/support\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Support-Ticket er\u00f6ffnen<\/a> und wir pr\u00fcfen kostenfrei und unverbindlich, ob die Behauptung aus der Abmahnung technisch f\u00fcr uns nachvollziehbar ist.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Bei abgemahnten Nutzern von uns, mussten wir bereits mehrfach feststellen, dass aus unserer Sicht <strong>kein Datenschutzversto\u00df<\/strong> vorliegt. Ein Teil der Abmahner setzen mutma\u00dflich auf eine statische HTML-Analyse, um die Forderungen automatisch zu generieren. Dabei wird nicht ber\u00fccksichtigt, dass durch den Content Blocker von Real Cookie Banner z.B. die Einbindung von Google Fonts bis zur Einwilligung verhindert wird.<\/p>\n<p>Dear warning guys: Please check correctly &#8211; then send out warnings. A static HTML analysis is technically an extremely unfavorable approach. Because, in this case, the IP address is not even transmitted to Google (this only happens through the rendering in the browser) \ud83d\ude09<\/p>\n<h3>Sind die Beweisf\u00fchrungen bei den Abmahnungen korrekt?<\/h3>\n<p>Let&#8217;s assume that there really is a data protection violation on your website. This does not necessarily mean that the warning will be upheld, because the warning party must correctly demonstrate or prove the legal violation.<\/p>\n<p>In den uns vorliegenden Abmahnungen konnten teils folgende Angaben nur unvollst\u00e4ndig oder gar nicht aufgefunden werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Konkrete URL, auf welcher der Datenschutzversto\u00df gefunden wurde<\/li>\n<li>Exakter Zeitpunkt des Datenschutzversto\u00dfes<\/li>\n<li>IP-Adresse des Aufrufers (vielleicht war er ja nie auf der Website, was in Logs \u00fcberpr\u00fcft werden kann \ud83d\ude09)<\/li>\n<li>Konkrete URL oder HTML, welches die unberechtigte Daten\u00fcbertragung ausl\u00f6ste<\/li>\n<li>Screenshots\/Protokolle des Netzwerksverkehrs und Kopie des kompletten ausgelieferten HTMLs etc., dass den Zustand der Website zum Zeitpunkt des Aufrufs dokumentiert<\/li>\n<li>Address of the warning party (in some cases no summonable postal address was given in the warning letter and on the specifically linked website of the warning party 500 errors were output, no HTTPS was used, no privacy policy and no legal notice &#8211; required in Germany &#8211; was provided, etc. That seemed to us a bit dubious&#8230; \ud83e\udd26)<\/li>\n<li class=\"translation-block\">Adresse des Absenders hinter einem Postfach versteckt (rechtlich betrachtet eine <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=XIZR564\/15\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht ladungsf\u00e4hige Adresse<\/a>, womit eine m\u00f6gliche negative Feststellungsklage des Abgemahnten gegen\u00fcber des Abmahners nicht zugestellt werden k\u00f6nnte)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In addition, the letters contain partly obviously contradictory or misleading statements. For example, a warning letter states to give the opportunity to &#8220;turn off the data protection violation itself and without [&#8230;] legal consequences\u201d (translated quote), while at the same time urging the submission of a cease-and-desist declaration with a penalty (legal consequence).<\/p>\n<h3>Kann \u00fcberhaupt abgemahnt und Schadenersatz geltend gemacht werden?<\/h3>\n<p>Angenommen du begehst den abgemahnten Datenschutzversto\u00df und die Beweisf\u00fchrung des Abmahnenden ist korrekt vollbracht worden, gilt es eine weitere Frage zu kl\u00e4ren: Durftest du \u00fcberhaupt abgemahnt werden?<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Gem\u00e4\u00df <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-79-dsgvo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Art. 79 DSGVO<\/a> hat \"[j]ede betroffene Person [...] unbeschadet eines verf\u00fcgbaren [...] au\u00dfergerichtlichen Rechtsbehelfs [...] das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn sie der Ansicht ist, dass die ihr aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verletzt wurden\". Daraus l\u00e4sst sich ableiten, dass DSGVO-Verst\u00f6\u00dfe abgemahnt (au\u00dfergerichtlichen Rechtsbehelfs) werden d\u00fcrfen. Es gibt jedoch eine Vielzahl weiterer Rechtsvorschriften, durch die das Recht eingeschr\u00e4nkt wird und die Rechtslage komplex wird. Eine <a href=\"https:\/\/www.it-recht-kanzlei.de\/dsgvo-unterlassungsanpruch-privatperson.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auflistung von Verfahren durch die IT-Recht Kanzlei M\u00fcnchen<\/a> zeigt, dass Gerichte in alle Richtungen entscheiden oder die Frage in Verfahren offen lassen. Wir gehen im Folgenden zur Vereinfachung aber einmal davon aus, dass Privatpersonen die widerrechtliche Einbindung von Google-Services auf Websites abmahnen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Sind die Abmahnungen rechtsmissbr\u00e4uchlich?<\/h3>\n<p class=\"translation-block\">Die Abmahnungen gegen die Einbindung von Google-Services auf Websites wird laut dem <a href=\"https:\/\/www.haendlerbund.de\/de\/news\/aktuelles\/rechtliches\/4201-aktuell-abmahnungen-einbindung-google-fonts-schadensersatz-dsgvo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00e4ndlerbund<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.datenschutz-notizen.de\/google-fonts-schreiben-mit-schadensersatzforderung-an-websitebetreibende-verschickt-2335898\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutz Notizen<\/a>, <a href=\"https:\/\/datenschutzbeauftragter-hamburg.de\/2022\/07\/schadensersatzanspruch-aus-der-dsgvo-als-einnahmequelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mau\u00df Datenschutz<\/a> und weiterer Quellen aktuell <strong>massenhaft versendet<\/strong>. Au\u00dferdem behauptetet ein Abmahner in einer uns vorliegenden Abmahnung, er h\u00e4tte eine Software entwickelt, welche die Website <strong>automatisch<\/strong> aufgerufen h\u00e4tte, um das Schreiben an den Website-Betreiber zu erstellen.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Zun\u00e4chst gilt zu bedachten, dass\u00a0die DSGVO nach <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/art-1-dsgvo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Art. 1 Abs. 1 DSGVO<\/a> in Verbindung mit <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/erwaegungsgruende\/nr-14\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erw\u00e4gungsgrund 14<\/a> f\u00fcr nat\u00fcrliche Personen gilt \u2013 nicht aber f\u00fcr Bots. Hat der Abmahnende also nicht selbst die Website aufgerufen, sondern ein Bot (vom Abmahner entwickelte Software), so k\u00f6nnte man sich die Frage stellen, ob \u00fcberhaupt personenbezogene Daten an Google \u00fcbermittelt wurden. Der Internetanschluss und damit auch die IP-Adresse des Absenders d\u00fcrften die des Abmahners sein, aber nicht er hat die konkrete Anfrage an die Google-Server gestellt.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Viel relevanter ist jedoch der massenhafte (automatische) Versand der Schreiben. Es dr\u00e4ngt sich dabei die Vermutung auf, dass der Abmahner das Versenden der Schreiben als Gesch\u00e4ftsmodell sehen k\u00f6nnte, um einen Zusatzverdienst zu erwirtschaften. Es ist fraglich, ob ein Schadenersatz angesetzt werden kann, wenn ein Schaden wissentlich und mit dem Ziel der eigenen Bereicherung herbeigef\u00fchrt wurde. <a href=\"https:\/\/datenschutzbeauftragter-hamburg.de\/2022\/07\/schadensersatzanspruch-aus-der-dsgvo-als-einnahmequelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mau\u00df Datenschutz<\/a> f\u00fchrt dazu an, dass nach <a class=\"wpel-icon-right\" title=\"Externer Link \" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/254.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">\u00a7 254 Abs. 1 BGB<\/a> der Abmahnende sich zumindest eine Mitschuld anrechnen lassen m\u00fcsste, wodurch nach <a class=\"wpel-icon-right\" title=\"Externer Link \" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/254.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow external noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\">\u00a7 254 Abs. 2 BGB<\/a> eine Schadensminderung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Das LG M\u00fcnchen hat in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Gericht=LGMnchenI&amp;Datum=20.01.2022&amp;Aktenzeichen=3O17493\/20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AZ 3 O 17493\/20<\/a> den Schadenersatz wie folgt begr\u00fcndet:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;The [&#8230;] interference with the general right of personality is, with regard to the plaintiff&#8217;s loss of control over a personal data to Google, a company that is known to collect data about its users, and the individual discomfort felt by the plaintiff as a result, so significant that a claim for damages is justified.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"translation-block\">Wer demnach ein personalisiertes Massenschreiben versendet, sollte auch deswegen <strong>keinen Schadenersatz<\/strong> geltend machen k\u00f6nnen, weil er die Daten\u00fcbertragung an Google Fonts nicht unwissentlich und gegen den Willen der betroffenen Person (Kontrollverlust) stattfand. Stattdessen hat der Abmahner aktiv versucht hat den Schaden zu erwirken, indem er (automatisiert) massenhaft Websites aufgerufen hat, in der Hoffnung Websites zu finden, die den Schaden erzeugen (vergleiche OLG Frankfurt <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=6U101\/14\">Az. 6 U 101\/14<\/a>; bezogen auf ein Unternehmen anstatt einer Privatperson als Abmahner).<\/p>\n<h2>Einsch\u00e4tzung der Lage: K\u00fchlen Kopf bewahren!<\/h2>\n<p class=\"translation-block\">Wir haben im Vorangegangen erl\u00e4utert, dass Google-Services wie <strong>Google Fonts in der Regel nur mit einer informierten Einwilligung in Websites eingebunden werden d\u00fcrfen<\/strong>. Ob Services von US-amerikanischen Diensteanbietern \u00fcberhaupt noch mit speziellen Einwilligungen eingesetzt werden d\u00fcrfen, l\u00e4sst sich weder pauschal noch abschlie\u00dfend beantworten. Ein Urteil des LG M\u00fcnchen aus dem Januar 2022 hat dem Kl\u00e4ger wegen des Einsatzes von<strong>\u00a0Google Fonts 100 \u20ac Schadenersatz f\u00fcr einen Website-Aufruf<\/strong> zugesprochen, was andere Menschen zum Schreiben von Abmahnungen und Briefen mit Schadenersatzforderungen motiviert. Insbesondere, ober der hohe Schadenersatz gerechtfertigt war, ist aber umstritten.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Uns bekannte Schreiben mit Forderungen gegen Website-Betreiber werden von <strong>Privatpersonen ohne Rechtsanwalt<\/strong> versendet. Sie fordern Schadenersatz und\/oder die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserkl\u00e4rung (mit teuren Vertragsstrafen bei erneuten Verst\u00f6\u00dfen). Aufgrund des hohen Prozesskostenrisikos und der <strong>nicht ganz klaren Rechtslage<\/strong> nehmen wir an, dass diese abmahnenden Privatpersonen<strong> in vielen F\u00e4llen keine Klage erheben werden<\/strong>. Bei einer alternativ m\u00f6glichen Meldung der Website-Betreiber gegen\u00fcber\u00a0Datenschutzbeh\u00f6rden ist zun\u00e4chst die Aufforderung zur Abstellung des Datenschutzversto\u00dfes zu erwarten und Bu\u00dfgelder nur, wenn dieser Aufforderung nicht nachgekommen wird.<\/p>\n<p class=\"translation-block\">Uns bekannte Abmahnungen wurden teils ausgesprochen, obwohl wir\u00a0<strong>keinen Datenschutzversto\u00df<\/strong> auf der Website nachvollziehen konnten, da die Abmahner technisch teils sehr unsauber pr\u00fcfen. Die Beweisf\u00fchrung war in den meisten uns vorliegenden Abmahnungen unseres Erachtens nach auch <strong>angreifbar<\/strong>. Nachdem die Abmahnungen vermutlich aktuell <strong>massenhaft und automatisiert versendet <\/strong>werden, k\u00f6nnten diese auch rechtsmissbr\u00e4uchlich sein, wodurch nur ein geminderter oder kein Schadenersatz mehr angesetzt werden d\u00fcrfte.<\/p>\n<h3>Was solltest du tun, wenn du eine Abmahnung erhalten hast?<\/h3>\n<p>Zuallererst einen k\u00fchlen Kopf bewahren und auf keinen Fall sofort bezahlen oder gar unmittelbar die strafbewehrte Unterlassungserkl\u00e4rung abgeben! Die aktuell im Umlauf befindlichen Abmahnungen wegen des Einsatzes von Google Fonts und anderen Google-Services auf Websites sind kritisch zu betrachten. Viele Abmahnungen bieten Angriffsfl\u00e4che, um diese abzumindern oder vollst\u00e4ndig abzuwehren. Teils liegt auch gar kein Datenschutzversto\u00df vor, obwohl dieser vom Abmahner behauptet wird.<\/p>\n<p>Du solltest deinen Einzelfall jetzt genau \u00fcberpr\u00fcfen! Unsere allgemeinen Ratschl\u00e4ge aus diesem Artikel werden dir helfen, ein erstes eigenes Bild von deinem Fall zu schaffen. Aus unserer Sicht ist es bei einem Teil der Abmahnungen vertretbar, \u00fcberhaupt nicht zu reagieren, den geforderten Schadenersatz nicht zu bezahlen und keine Unterlassungserkl\u00e4rung abzugeben. Aufgrund der \u00fcberschaubaren Verfahrenskosten im Falle eines Gerichtsverfahrens kann selbst bei einem negativen Ausgang des Verfahrens dieser verschmerzt werden. Letztlich ist es aber eine unternehmerische Abw\u00e4gung in Einzelfall.<\/p>\n<p><strong>Folgendes solltest auf jeden Fall tun, wenn du eine Abmahnung wegen Google-Services erhalten hast:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li class=\"translation-block\">Versuche technisch zu ermitteln, ob der Datenschutzversto\u00df wirklich vorliegt.\n<em>Falls ja<\/em>, stelle ihn zeitnah ab, indem du z.B. die Consent Management L\u00f6sung <a href=\"https:\/\/devowl.io\/de\/wordpress-real-cookie-banner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Real Cookie Banner<\/a> (f\u00fcr WordPress-Websites) einsetzt oder auf den problematischen Service verzichten kannst.<\/li>\n<li>Falls du das Risiko und deine M\u00f6glichkeiten zur Reaktion auf die Abmahnung nicht einsch\u00e4tzen kannst, kontaktiere einen Datenschutz- und IT-Recht-Anwalt deines Vertrauens. Beachte aber, dass du die Beratungskosten bei einer au\u00dfergerichtlichen Auseinandersetzung in der Regel selbst tragen musst.<\/li>\n<li>Falls du (und dein Anwalt) sich sicher sind, dass kein Datenschutzversto\u00df vorliegt (und du vielleicht eine Rechtsschutzversicherung hast), \u00fcberlege eine negative Feststellungsklage gegen den Abmahner anzustreben. Damit machst du nicht nur deinem \u00c4rger Luft, sondern hilft auch Abmahnern das Gesch\u00e4ftsmodell zu entziehen. Das wird vielen anderen Website-Betreibern Schrecken und schlaflose N\u00e4chte ersparen! Und f\u00fcr die ganz Pfiffigen unter euch: Der Abmahner muss den eingetriebenen Schadenersatz versteuern. Hast du daf\u00fcr keinen hinreichenden Beleg von dem Abmahner erhalten, wird sich das zust\u00e4ndige Finanzamt des Abmahners bestimmt \u00fcber einen Anruf von euch freuen. \ud83e\udd73 \ud83d\udca5<\/li>\n<\/ol>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>","protected":false},"author":1,"featured_media":237001,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"Warning due to use of Google services - What to do?","_seopress_titles_desc":"You have received a warning for using Google Fonts on your website? 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